Stadtschloss

Das Potsdamer Stadtschloss bzw. seine auf das Hochmittelalter zurückgehenden Vorgängerbauten war als Sitz der jeweiligen Herrschaft und seit 1660 als Eigentum und Residenz der brandenburgischen Kurfürsten und preußischen Könige nicht nur bis 1918 der administrative Mittelpunkt Potsdams. Die großangelegten Erweiterungen und Umbauten des Hoch- und Spätbarock machten aus dem Gebäude auch das architektonische Zentrum der Stadt. Mit der Fertigstellung des Brandenburgischen Landtags hinter den historischen Fassaden des Stadtschlosses ist seit dem Januar 2014 das seit dem Abriss der Kriegsruine 1960 bestehende funktionelle wie bauliche Vakuum in der historischen Mitte Potsdams wieder gefüllt. (TK)


Blick von der Langen Brücke auf das Stadtschloss mit der Dachgestalt aus der Mitte des
18. Jahrhunderts (Visualisierung)

Geschichte

Ruine des Potsdamer Stadtschlosses

Das Potsdamer Stadtschloss blickte bis zu seinem Abriss 1960 auf eine bewegte und vielschichtige Vergangenheit zurück, an die der 2010 begonnene Wiederaufbau anknüpft.

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Die Architektur des historischen Gebäudes

Stadtschloss vom Alten Markt

Der besondere künstlerische Rang des Potsdamer Stadtschlosses beruhte in erster Linie auf der Einheitlichkeit und Qualität seiner Außen- wie seiner Innenarchitektur.

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Der Neubau als Brandenburgischer Landtag 2010-2014

Wappenkartusche Stadtschloss Potsdam

Seit dem Sommer 2013 prägen die rekon-
struierten Fassaden des Stadtschlosses wieder Potsdams Mitte. Doch sind auch Abweichungen vom historischen Gebäude feststellbar.

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Quellen und Literatur

Eine Auswahl der wichtigsten Literatur und sonstiger Quellen zur Geschichte des Potsdamer Stadtschlosses.

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